Präeklampsie Screening

Eine Präeklampsie ist eine Erkrankung die nur in der Schwangerschaft auftritt und daher im Volksmund häufig als "Schwangerschaftsvergiftung" bezeichnet wird. Die Präeklampsie betrifft 5 – 8 % aller Schwangerschaften, wobei die Ursache der Erkrankung bis heute nicht genau bekannt ist und nicht geheilt werden kann.

 

Typische Symptome sind erhöhte Blutdruckwerte (über 140/90 mmHg) und vermehrte Ausscheidung von Eiweiß (Protein) im Harn.

Häufig ist dies begleitet von Ödemen (Schwellungen der Beine) und rascher Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit und Oberbauchschmerzen.

 

Eine Einschätzung des Risikos für Präeklampsie bereits früh in der Schwangerschaft und vor dem Beginn der Krankheitssymptome, ermöglicht die Früherkennung der Erkrankung, und eventuell auch eine Vorbeugung oder Linderung der schweren Verlaufsformen. Eine schwere Präeklampsie kann es zu ernsthaften mütterlichen und kindlichen Komplikationen führen.

 

Ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Präeklampsie haben unter anderem Schwangere mit chronischen Leiden wie: Übergewicht, Diabetes, Hochdruck, Nieren- oder immunologischen, systemischen Erkrankungen, oder einer Präeklampsie in der Familie oder in einer vorausgegangenen Schwangerschaft.

 

Die Durchführung des Präeklampsie-Screenings erfolgt zur Zeit des Combined Tests in der 12. bis 14. Schwangerschaftswoche und besteht aus:

 

- einer Blutdruckmessung 2 x hintereinander an beiden Oberarmen

- Ultraschallmessungen der Blutversorgung in der Gebärmutter

- der Erhebung mütterlicher Daten (Gewicht, Körpergröße, Raucherstatus, usw.)

Blutabnahme für zwei Labormarker: PAPP-A und PlGF.

Infoblatt-Präeklampsiescreening-2016
Klaritschall-Infoblatt-PE-Screening-2016
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